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Gesunder Schlaf - Tipps gegen
Schlafstörungen |
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Schlaf ist ein Grundbedürfnis wie Essen und
Trinken und wichtig für unsere Gesundheit und
Leistungsfähigkeit. Schlafmangel und
Schlafstörungen machen uns reizbar,
unaufmerksam, krank und mindern unsere
Leistungsfähigkeit.
Ein Schlafrhythmus ist uns nicht angeboren.
Babys müssen ihn erst erlernen. Bis zum
Rentenalter wird unser regelmäßiger Wach- und
Schlafwechsel mitbestimmt durch Schule und
Beruf. Ohne eine solche Arbeits- und
Ruheeinteilung müssen ältere Menschen oft erst
wieder selbst einen neuen, regelmäßigen
Biorhythmus finden.
Außerdem nimmt mit fortschreitendem Lebensalter
das individuelle Schlafbedürfnis häufig merklich
ab. Auch beeinflussen Gesundheitszustand,
Gemütslage, sowie körperliche und geistige
Belastungen die Dauer der notwendigen Erholung. |
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Entgegen der weit verbreiteten Meinung, man
müsse mindestens acht Stunden schlafen, gibt es
also keine feste Regel, wie viel Schlaf ein
Mensch täglich braucht. Die falsche
Erwartungshaltung führt zu gesteigerter Unruhe
und verhindert den erholsamen Schlaf. Mit
häufiger Einnahme von Schlaftabletten entwickelt
sich schnell ein Teufelskreis, wenn Einschlafen
ohne Medikamente nicht mehr möglich erscheint.
Helfen Sie sich selbst und überprüfen Sie
zunächst Ihre Lebensgewohnheiten und Ihr Umfeld
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Im Schlafzimmer ...
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Sorgen Sie für Ruhe (Rollläden, schallhemmende
Verglasung).
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Verdunkeln Sie die Fenster, z.B. durch Rollläden
oder besonders lichtdichte Vorhänge.
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Vermeiden Sie extreme Temperaturen im Schlafzimmer,
etwa 18-20° Celsius werden meistens als angenehm
empfunden.
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Lüften Sie gründlich, auch noch kurz vor dem
Zu-Bett-Gehen.
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Tagsüber ...
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Bemühen Sie sich um einen geregelten Tagesablauf.
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Vermeiden Sie möglichst Mittagsschlaf und das kleine
Nickerchen am Tage.
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Bevorzugen Sie ein leichtes Abendessen bis 20:00
Uhr.
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Meiden Sie Alkohol, koffeinhaltige Getränke und
Nikotin, insbesondere 2 Stunden vor dem Schlafen
gehen.
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Entspannen Sie sich am Abend, beschäftigen Sie sich
mit Ihrem Hobby.
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Rituale vor dem Schlafen ...
Auch regelmäßige „Rituale“ vor dem zu Bett gehen können
beim Einschlafen helfen, z.B.:
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Kurze gemütliche Abendspaziergänge, angenehme Musik
oder ein entspannendes Bad helfen, abzuschalten und
Ruhe zu finden.
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Ein gutes Buch lesen (aber bitte keine belastenden
Nachrichten oder Krimis).
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Entspannungsübungen (z.B.
progressive
Muskelentspannung).
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Auch warme Milch mit Honig kann Ihrem Körper helfen,
zur Ruhe zu kommen.
All diese Rituale jedoch bitte nicht im Bett.– Denn das
Bett ist nur zum Schlafen da!
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Zum Schlafen ...
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Halten Sie ihre persönlichen Schlafzeiten regelmäßig
ein, auch am Wochenende und im Urlaub.
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Gehen Sie erst schlafen, wenn Sie sich auch müde
fühlen.
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Falls Sie wach werden und nicht mehr schlafen
können, bleiben Sie nicht länger als 20 Minuten
liegen, verlassen Sie dann das Schlafzimmer und
lenken Sie sich ab bis Sie sich wieder müde fühlen.
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Auch ohne festen Schlaf kann sich Ihr Körper
erholen.
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Wichtig ...
Sollten Sie trotzdem dauerhaft unter Schlafstörungen
leiden, wenden sie sich an Ihren Hausarzt.
In seltenen Fällen kann eine körperliche Erkrankung
vorliegen (z.B. Herz-, Lungen-, Magen-Darm- oder
Nierenerkrankungen, Hormonstörungen oder
Nervenkrankheiten). Oft lässt sich eine anhaltende
Schlafstörung auf seelische Ursachen zurückführen,
häufig als Reaktion auf belastende Lebensereignisse.
Die Behandlung der zugrunde liegenden körperlichen oder
seelischen Erkrankung bessert dann meist auch den
Schlaf.
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