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Insektenschutz |
In vielen Gebieten der Erde werden gefährliche
Krankheiten wie Malaria, Gelb- und Denguefieber
von kleinen Insekten übertragen.
In unseren Breiten sind Mückenstiche häufig nur
lästig und manchmal schmerzhaft. Die drohenden
Gefahren sind deshalb kaum bekannt und
Reisende
im Ausland sind oft sorg- und arglos.
Grundkenntnisse und effektiver Mückenschutz sind
wichtig!
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Die Anopheles-Mücke bevorzugt feuchtwarmes
Klima und verbreitet mit ihrem Stich die
Malaria vorwiegend zwischen 17 Uhr und 3 Uhr
nachts, während die Überträgermücke des
Dengue Fiebers tag- und nachtaktiv ist.
Daher sollten Sie sich über 24 Stunden
schützen und malaria-gefährdete Regionen
besonders während der Regenzeit meiden.
Es ist sinnvoll, wirksame Schutz-maßnahmen
zu kombinieren: |

(Bild: WHO/TDR/Stammers) |
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Bevorzugen Sie geschlossene Räume in den frühen
Abend- und Nachtstunden.
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Tragen Sie
körperbedeckende helle Kleidung (langärmeliges
Oberteil, lange Hosen, die Fußknöchel bedeckende
Socken, Kopfbedeckung) auch nachts.
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"Imprägnieren" Sie anliegende Stoffe und Mosquitonetze mit Insektizidsprays.
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Überprüfen Sie Ihre Unterkunft. Geschlossene
Türen und Fenster und dichte Fliegengitter sind
notwendig. Lassen sich offene Spalten und Ritzen
nicht ausschließen oder ist Ihr Schlafraum nicht
zuverlässig mückenfrei, nutzen Sie während der
Nacht allseits dichte Mosquitonetze.
(Und denken Sie daran: Stechmücken
berücksichtigen bei Ihrem Zielflug nicht die
Sternekategorie ihres Hotels!)
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In besonders gefährdeten Gebieten, in Hütten und
Zeltcamps können dann im Einzelfall zusätzlich
(auch unter Beachtung möglicher Nebenwirkungen)
Insektizidverdampfer, Räucherspiralen ("mosquito
coils") und das Versprühen von
Insektenvertilgungsmitteln erwogen
werden.
Übrigens: Ultraschall-Geräte, Vitamin B1 oder
ätherischer Öle haben in Untersuchungen keinen
ausreichend wirksamen Mückenschutz nachgewiesen.
Wesentlich wirksamer für den Insektenschutz auf
Reisen sind bekannte, erprobte „Repellents“. Das
sind mückenabweisende Mittel mit verschiedenen
gebräuchlichen Inhaltstoffen, die ggf. nach dem
Sonnenschutz oder
den Pflegemitteln auf die Haut aufgetragen
werden. Schwitzen und Baden reduziert die
Wirkung auch „wasserfester“ Mittel.
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Von Reisen mit (Klein-)Kindern in
malaria-gefährdete Gebiete ist abzuraten, da eine
Malaria für Kinder gefährlicher als für
Erwachsene ist.
Außerdem sind die als wirksam getesteten
Repellentien, Räucherspiralen und
Insektizid-verdampfer für Kleinkinder ungeeignet
oder schädlich.
Achten Sie bei Ihrem Kind trotz vielleicht
unangenehmer Wärme auf geschlossene Kleidung und
besonders gewissenhafte Verwendung von
Moskitonetzen. |
Informieren Sie sich schon frühzeitig bei der
Reiseplanung auch über mögliche
Krankheitsrisiken im Zielgebiet. Besprechen Sie
dies und die Einnahme von Malariatabletten mit
Ihrem Arzt!
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