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Vorsicht: Sonne ! |
Nicht nur an dunklen Wintertagen oder bei
nasskaltem Wetter sehnen wir uns nach möglichst
sonnigen Urlaubstagen, denn Sonnenlicht steigert
unser allgemeines Wohlbefinden und fördert
auch einige Körperfunktionen.
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Doch während
einheimische Südländer die heiße Mittagszeit im
kühlen Schatten genießen, sucht der
sonnenhungrige Nordeuropäer sorglos nach
schneller Sonnenbräune als vermeintliches
Schönheitsideal im Urlaub oder im heimischen Solarium.
Kurzfristige Folgen einer übermäßigen Belastung
der Haut durch Sonne oder Solarium können
Rötungen, Schwellungen und die Schmerzen eines
Sonnenbrandes sein. Damit einhergehen können
Übelkeit, Kopfschmerz oder Fieber.
Langfristig
können vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung
mit Porenerweiterungen, Mit-essern,
Gefäßerweiterungen, Bindegewebs-schäden und
Zerstörung der elastischen Fasern sichtbar
werden.
Gehäufte
Sonnenbrände (insbesondere im Kindesalter) und
andauernde UV-Strahlenbelastung erhöhen das
Hautkrebsrisiko.
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Immer mehr junge Menschen
leiden schon an diesen bösartigen Wucherungen
der Haut. Denn es gibt keine UV-Strahlung - sei
sie künstlich oder natürlich - die Bräune
bewirkt, aber Hautveränderungen ausschließt.
Das
Risiko verstärkt sich im Schnee, im Gebirge, an
der See und in Äquatornähe, ist individuell
abhängig vom Hauttyp sowie den persönlichen
Gewohnheiten.
So können Sie die Gefahr
für Ihre Haut verringern:
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Meiden Sie die sengende Sonne in der
Mittagszeit
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Gewöhnen Sie die Haut langsam an die
stärkere Sonnenstrahlung und genießen
Sie die ersten Tage im kühlenden
Schatten
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Tragen Sie sonnendichte Kleidung und
eine Kopfbedeckung
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Schützen Sie alle unbedeckten
Körperstellen möglichst schon eine halbe
Stunde vor dem Sonnenbad mit
wirkungsvoller Schutzcreme, -lotion o.ä.
(ab Faktor 15, je nach Hauttyp und Sonne). Verwenden Sie beim Baden
nur wasserfeste Mittel. Erneuern Sie
mehrmals täglich und jeweils nach dem
Baden Ihren Sonnenschutz (auch bei der
Verwendung von "wasserfesten" Mitteln).
Und natürlich verlängert Nachcremen
nicht die Schutzwirkung.
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Bräunen Sie Ihre Haut nicht im Solarium
vor. Die vermehrte UV-Strahlung schadet
der Haut zusätzlich.
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Durch intensive Sonneneinwirkung
zusammen mit Medikamenten kann es zu
unerwünschten Nebenwirkungen kommen. -
Fragen Sie Ihren Arzt!
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Hat Sie trotz aller Vorsicht doch einmal ein
Sonnenbrand erwischt:
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kühlende Kompressen auflegen
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in schlimmeren Fällen helfen entzündungshemmende
Gels und gering kortisonhaltige Salben
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trinken Sie reichlich und mehr als sonst
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eventuelle Blasen nicht öffnen, denn so kann sich
die Haut am besten regenerieren
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falls Fieber oder Entzündungen auftreten, sollte auf
jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden
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