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In Deutschland erkrankt jeder Zwanzigste an
einem Dickdarmkrebs und pro Jahr sterben etwa 30
000 Menschen. Verlauf und Begleitumstände dieser
Krankheit sollten also jeden zur frühzeitigen
Vorsorge veranlassen!
Dickdarmkrebs ist eine der häufigsten
Krebskrankheiten (Karzinome) und entsteht fast
immer aus einer bestimmten Art von Polypen (sog.
Adenome). Ziel der Vorsorgeuntersuchung ist es
deshalb, frühzeitig diese Polypen als mögliche
Krebsvorstufen zu erkennen und rechtzeitig zu
entfernen.
Ab dem Alter von 55 Jahren können alle
gesetzlich Versicherten eine Koloskopie (Dickdarmspiegelung) zur
Darmkrebs-Früherkennung durchführen lassen. Nach
jeweils weiteren zehn Jahren kann diese
vorsorgliche Darmspiegelung erneut veranlasst
werden.
Bei einer solchen Spiegelung werden die
Schleimhäute des Darms durch Einsicht
(Endoskopie) mit einer dünnen, sehr beweglichen,
kunststoffummantelten Glasfaseroptik
direkt beurteilt. So ist eine genaue und
vollständige Untersuchung des gesamten Dickdarms
möglich, wobei sogar sehr frühe Vorstadien
(Polypen) eines möglichen Dickdarmkrebses
festgestellt und entfernt werden können.
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