|
 |
|
Disease-Management-Programme
|
Disease-Management-Programme zielen auf eine
bessere Versorgung von chronisch kranken
Menschen. DMP sollen gewährleisten, dass diese
Patienten systematisch, kontinuierlich und
individuell behandelt werden.
Der Begriff "Disease-Management-Programme" wurde
ursprünglich in den USA geprägt und beinhaltet
den strukturierten Umgang mit einer Erkrankung
unter Einbeziehung aller an der
Behandlung Beteiligten.
Das Ziel solcher Behandlungprogramme ist, Komplikationen und
Folgeerkrankungen chronischer Krankheiten durch
eine gut abgestimmte, kontinuierliche Betreuung
und Behandlung zu vermeiden, frühzeitig zu
erkennen oder zu verzögern. |
Disease Management Programme:

Hand in Hand
für eine bessere Versorgung!
|
Dazu werden die Patienten anders als in der
bisherigen Versorgung regelmäßig
bezüglich ihrer chronischen Erkrankung (z.B.
Diabetes,
KHK,
Bluhochdruck)
untersucht und deren Verlauf systematisch dokumentiert. Das
gilt auch dann, wenn es den Patienten gut geht.
Zudem soll die Beziehung zwischen Patient und
Arzt gestärkt werden. Deshalb übernimmt der Arzt
die Rolle des Koordinators: Er steuert alle
Abläufe mit weiteren Experten und Fachärzten,
bekommt von diesen wiederum alle Befunde und ist
so immer auf dem Laufenden.
Zur Teilnahme an Disease-Management-Programmen muss sich der Patient
also zunächst auf einen "koordinierenden" Arzt
festlegen - das ist in der Regel der Hausarzt.
Dieser Arzt ist dann für die Dokumentationen und
auch für die krankheitsbezogenen Über- und
Einweisungen verantwortlich. Der Verlauf der
Behandlung und die Therapieziele werden zwischen
Arzt und Patient abgestimmt, regelmäßige
Kontrolltermine und auch
Schulungen werden vereinbart.
Die Betroffenen sollen lernen, kompetent mit
ihrer Erkrankung umzugehen und können so das
Behandlungsprogramm aktiv mitgestalten und ihre
Lebensführung bewusster in die Hand nehmen.
|
|
Bei allen Fragen rund um D-M-P steht Ihnen unser
Praxisteam zu Verfügung. |

|
|
|
|