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Das Herz pumpt unser Blut durch die Adern und
versorgt so alle Organe. Dazu erzeugen einige
Herzzellen im Sekundentakt sehr kleine
Stromimpulse, die über Leitungsbahnen die
notwendigen Bewegungen des Herzmuskels auslösen
und steuern.
Noch auf der Hautoberfläche kann man die feinen
Impulse mit einem Messgerät feststellen. Die
Aufzeichnung der Herzströme nennt man
Elektrokardiogramm (=EKG).
Hieraus können Störungen im Takt des
Herzschlages und verschiedene andere
Herzerkrankungen erkannt werden.
Für die schmerzfreie Untersuchung werden nur
einfache Saugknöpfe an den Hand- und Fußgelenken
sowie an der Brust des in Ruhe liegenden
Patienten angelegt.
Das Messgerät selbst erzeugt keinen Strom!
Ein Computer sorgt für die Erfassung,
Darstellung und Aufbewahrung unserer EKGs.
Ihre aktuellen Werte sind damit an jedem
Arbeitsplatz unseres praxisinternen Netzwerks
abrufbar (übrigens genauso wie bei
Lungenfunktionstest,
Belastungs-EKG
und
Langzeit-Blutdruckmessung).
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