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Pneumokokken sind Bakterien, die besonders bei Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem und in der kalten Jahreszeit zwischen Oktober und März verschiedene Erkrankungen auslösen können.
Dazu gehören z.B. Lungenentzündung (Pneumonie), Mittelohrentzündung (Otitis media), Entzündung der Kieferhöhlen (Sinusitis) und Hirnhautentzündung (Meningitis). Der Krankheitsverlauf ist bei jungen, gesunden Menschen in der Regel komplikationsfrei. Ansteckungsgefährdet sind vor allem ältere Menschen, Erwachsene und Kinder mit Vorerkrankungen oder Abwehrschwächen. Insbesondere auch für Raucher stellt diese Erkrankung im schlimmsten Fall eine tödliche Bedrohung dar.

Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Pneumokokken-Impfung für folgende Personengruppen:

  • alle Kinder bis 24 Monate, um das Immunsystem optimal vorzubereiten
  • alle Personen über 60 Jahren, denn die Leistungsfähigkeit des Immunsystems nimmt mit fortschreitendem Lebensalter ab
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit verminderter Abwehrfähigkeit z.B. durch Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems, Lungenleiden (Asthma, COPD), Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus), chronische Nierenerkrankungen, Organempfänger, HIV-Betroffene oder Leukämiepatienten

Die Impfung ist für Kinder schon ab dem 2. Lebensmonat möglich.
Der bei Erwachsenen verwendete Impfstoff bietet für die meisten schon nach einmaliger Impfung einen anhaltend wirksamen Schutz; der für Kleinkinder verwendete Impfstoff muss mehrmals gegeben werden.

Bei allen Fragen rund um Pneumokokken-Impfungen steht Ihnen unser Praxisteam zu Verfügung.